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Maßnahmen zum nachhaltigen Schutz der heimischen Flusskrebsbestände vor invasiven gebietsfremden Flusskrebsarten

Verhinderung der Ausbreitung von invasiven Flusskrebsarten durch fischpassierbare Krebssperren

Tagbeobachtung von sieben Signalkrebsen (rote Kreise) auf einer Fläche von ca. 3 m² im Wupper-System

Das Edelkrebsprojekt NRW führte von 2010 bis 2012 im Auftrag des Fischereiverbandes NRW ein Pilotprojekt durch, in dem Maßnahmen zum nachhaltigen Schutz der heimischen Flusskrebsbestände vor invasiven gebietsfremden Flusskrebsarten erprobt werden sollen. Neben der massiven Ausbreitung des Signalkrebses in vielen Gewässern Nordrhein-Westfalens und der zu erwartenden Einwanderung des Kalikokrebses hat die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie und die damit verbundene und grundsätzlich zu begrüßende Beseitigung von Wanderbarrieren bzw. den Einbau von Fischaufstiegsanlagen zu dieser Entscheidung beigetragen.

Darüber hinaus gibt es konkrete Hinweise, dass ein massives Auftreten von invasiven gebietsfremden Flusskrebsarten fischereiliche Ressourcen sowie Makrophyten und das Markozoobenthos schädigt. Nicht zu vernachlässigen sind auch indirekte wirtschaftliche Schäden, die v.a. durch die starke Grabtätigkeit gebietsfremder Arten zu befürchten sind.

 

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