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Galizischer Sumpfkrebs (Astacus leptodactylus)

Galizischer Sumpfkrebs Foto: U. Römer

Habitus

Der Galizische Sumpfkrebs, gelegentlich auch kurz "Galizier" genannt, erreicht mit einer Körpergröße von bis zu 18 cm ähnliche Abmessungen wie Edel- und Signalkrebs. Er hat meist eine hellbraune bis schmutzig gelbe Körperfärbung. Häufig bestitzt v. a. der Kopfbereich kleine dunklere Flecken. Die Scheren der Männchen wirken auffällig gestreckt mit gerade, nicht eingebuchteten Scherenfingern. Die Scherenunterseiten sind blassgelb bis hellbraun, aber niemal rot.


Weitere Bestimmungsmerkmale

Seitlich der Nackenfurche befindet sich mindestens ein, meist auch mehrere, spitze Dornen. Auch die zwei Paar Augenleisten sind bedornt.

Lebensraum

Die vereinzelten Vorkommen des in NRW nicht heimischen Galizischen Sumpfkrebses beruhen auf Besatzmaßnahmen. Im Vergleich zum Edelkrebs bevorzugt er stehende oder sehr langsam fließende Gewässer. Gegenüber schlammigem Gewässergrund, Sauerstoffgehalt und Wassertemperatur besitzt er eine etwas höhere Toleranz.


Verhalten

Der Galizier stammt ursprünglich aus Osteuropa. Als europäische Flusskrebsart ist er ebenso anfällig für die Krebspest wie unsere heimischen Arten.

 

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