Kamberkrebs, Amerikanischer Flusskrebs (Orconectes limosus)

Kamberkrebs Foto: B. Stemmer

Habitus

Mit einer Körperlänge von hächstens 13 cm, gehört der Kamberkrebs zu den kleineren in NRW lebenden Flusskrebsarten. Die meist gut erkennbaren rostbraunen Querstreifen auf den einzelnen Segmenten des Hinterleibs sind Kennzeichen des Kamberkrebses. Die Spitzen der Scheren sind meist orange, die Scherenunterseiten hellbraun bis grau und niemals rot.  

Weitere Bestimmungsmerkmale

Kamberkrebse tragen mehrere gut sichtbare Dornen an beiden Seiten des Körperpanzers. Hinter den Augen sitzt ein Paar Augenleisten.


Lebensraum

Der Kamberkrebs ist vor allem in großen Flüssen und den Kanälen weit verbreitet. Die Krebsart überlebt auch in verschmutzten und strukturarmen Gewässern. Kühlere Oberläufe scheint sie jedoch zu meiden.


Verhalten

Im Gegensatz zu den standorttreuen heimischen Arten ist der Kamberkrebs äußerst wanderfreudig. Zusammen mit der hohen Vermehrungsrate und der Verfrachtung durch den Menschen, hat dies zu seiner großen Verbreitung geführt. Durch seine tagaktive Lebensweise wird er häufig beobachtet.

 

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