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Einbürgerung von gebietsfremden Flusskrebsen

Schon vor über 100 Jahren wurde damit begonnen, aus anderen Teilen der Welt stammende Flusskrebsarten in mitteleuropäischen Gewässern auszusetzen. Diese als gebietsfremd zu bezeichnenden Krebsarten konnten sich in ihren neuen Lebensräumen oftmals erfolgreich behaupten und ausbreiten.

Kamberkrebs Foto: F. Kremer

Für die Ansiedlung in immer neuen Gewässern ist in der Regel der Mensch verantwortlich. Heute leben daher neben den heimischen Krebsen mindestens vier weitere Flusskrebsarten in NRW. Hierbei handelt es sich um den ursprünglich in Südosteuropa beheimateten Galizischen Sumpfkrebs sowie die aus Nordamerika stammenden Arten Kamberkrebs, Signalkrebs und Roter Amerikanischer Sumpfkrebs, Kalikokrebs und Marmorkrebs.

Der in nahezu allen größeren Flüssen und Kanälen lebende Kamberkrebs ist mittlerweile die häufigste Flusskrebsart in unserem Bundesland. Auch der Signalkrebs konnte schon in vielen Gewässersystemen nachgewiesen werden, breitet sich stark aus und schein einen negativen Einfluss auf den Lebensraum zu nehmen. Der in mehreren Gewässern lebende Rote Amerikanische Sumpfkrebs zeigt geringere Ausbreitungstendenzen. Wie in anderen Bundesländern ist auch für NRW zu befürchten, dass weitere Flusskrebsarten v. a. über den Aquarienhandel in unsere Gewässer gelangen.


 

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