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Aktuelles


Flusskrebskartiererschulung 2022

Astacus astacus (Bild: Lukhaup)

Für alle Flusskrebsfreunde und die die es werden wollen!

Hallo liebe Flusskrebsfreunde,

wir möchten das Jahr mit etwas erfreulichem beginnen: Die geplanten Kartiererschulungen 2022!
Du möchtest mehr über Flusskrebse (Gefährdung, Biologie und Co.) und das Edelkrebsprojekt NRW erfahren?

Dann melde dich gerne bei: info@EdelkrebsprojektNRW.de

Weitere Informationen sind ebenfalls der kommenden Infomail, Facebook sowie hier zu entnehmen. Hierbei möchte ich darauf hinweisen, dass für eine erfolgreiche Anmeldung vollständige Angaben (siehe auch Anmeldebogen hier) notwendig sind.
Alle Anmeldungen per E-Mail gehen bitte für eine unkomplizierte und schnelle Bearbeitung an: info@EdelkrebsprojektNRW.de

Wir freuen uns auf Dich!

 

Erstellt am: 03.12.2021


Förderpreis 2021

NOZ-Artikel vom Dienstag, den 19.10.2021 "Drama in der Düte: Aggressive Invasoren"

Drama in der Düte: Signalkrebs vs. Mühlkoppe

Liebe Kartierer und Flusskrebs-Interessierte,

wir freuen uns immer wieder, wenn das Thema "Flusskrebs" auf interessierte Ohren stößt. Umso schöner ist es, dass unsere neue Mitarbeiterin Samantha Quaas für ihre Masterarbeit zur "Untersuchung potentieller Auswirkungen invasiver aquatischer Tiere auf einheimische Arten am Beispiel des Signalkrebses (Pacifastacus leniusculus) auf die FFH-Anhangsart Mühlkoppe (Cottus gobio) in der Düte im Osnabrücker Land" den Förderpreis 2021 von der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück erhalten hat!

Bei Interesse könnt Ihr den vollständigen Artikel der NOZ (Neue Osnabrücker Zeitung) gerne bei s.quaas@edelkrebsprojektnrw.de anfragen.

 

 

Erstellt am: 03.11.2021


GESUCHT: Edelkrebsgewässer

Ein Beispiel für ein potentielles Besatzgewässer für Edelkrebse (Bild: M. Nowak)

Kennen Sie geeignete Gewässer zur Wiederansiedlung des Edelkrebses?

Ursprünglich war der Edelkrebs (Astacus astacus) in Mitteleuropa weit verbreitet. Heute finden sich die wenigen verbliebenen Edelkrebsbestände überwiegend in Oberläufen von Fließgewässern oder in abgeschlossenen Gewässern.

Die größte Gefahr für sie geht von amerikanischen Flusskrebsarten aus, die sich invasiv ausbreiten und der von ihnen eingeschleppten Krankheit - der „Krebspest".

Natürliche Vorkommen des heimischen Edelkrebses in NRW existieren fast nicht mehr. Um ihn hier zu erhalten, müssen die weiterhin auftretenden Verluste durch Wiederansiedlungsmaßnahmen ausgeglichen werden!

Grundsätzlich ergeben sich aus einer Edelkrebswiederansiedlung keine Nutzungbeschränkungen!

 

Wir bitten sie uns bei der Suche geeigneter Gewässer zu helfen!

Wichtige Kriterien für gute Edelkrebsgewässer sind:

  • Mindesttemperatur im Sommer von 15 °C
  • lehmige Ufer mit Steinen, Wurzeln & Totholz als Versteckmöglichkeiten
  • keine amerik. Flusskrebsarten im Gewässer oder in der Nähe
  • isolierte Gewässer (z.B. durch Barrieren, Baggersee)
  • Fließgewässer: mindestens 1 km lang
  • Stehendes Gewässer: mindestens 600 m² groß
  • geringe bzw. angepasste Gewässernutzung
  • Angler, Anlieger & Wassersportler u.A. vor Ort beachten Vorsichtsmaßnahmen gegen die Krebspest

Für Meldungen und Rückfragen, wenden Sie sich gern an das

Edelkrebsprojekt NRW, Neustraße 7, 53902 Bad Münstereifel,
E-Mail: info@edelkrebsprojektnrw.de

Eine PDF der Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Erstellt am: 19.03.2021


Infotafeln für Edelkrebsgewässer

1 von 3 Infotafeln für Edelkrebsgewässer

Drei Druckvorlagen kostenfrei erhältlich!

An allgemein bekannten Edelkrebsgewässern oder an geeigneten Besatzgewässern im siedlungsnahen Bereich, möchten wir unseren lokalen Partner und interessierten Betreuern von Edelkrebsgewässern Infotafel-Vorlagen zur Unterstützung ihrer Öffentlichkeitsarbeit vor Ort zur Verfügung stellen.

Mehr Infos und Ansichtsexemplare hier.

Erstellt am: 18.12.2020


Was tun bei Krebspestbefall?

Ein neues Infoblatt für Gartenteichbesitzer, Aquarianer und Teichwirte!

Der Erreger der Krebspest (Aphanomyces astaci) ist ein Parasit, zählt zu den Algenpilzen und steht auf der IUCN-Liste der 100 schlimmsten invasiven Arten weltweit. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich. Unsere einheimischen und einst weit verbreiteten Flusskrebse, Edelkrebs und Steinkrebs, wurden aber von der Krebspest und ihren Überträgern, den vom Menschen ausgesetzten amerikanischen Flusskrebsen, dezimiert und aus den meisten Gewässern verdrängt. Für Aquarianer und Teichwirte mit Edelkrebszuchten kann ein Krebspestbefall schnell zu einem hohen wirtschaftlichen Schaden führen.

Doch wie kann man sein Aquarium, Gartenteich oder Teichanlage am besten vor der Krebspest schützen? Und was ist zu tun, falls es doch mal zu einem Ausbruch der Krankheit kommt?

Hier und in unserem Downloadbereich finden sie das neue Infoblatt zu "Was tun bei Krebspestbefall?"

Das Edelkrebsprojekt NRW steht allen Interessierten und Hilfesuchenden gerne mit professioneller Beratung zur Seite. Schreiben Sie uns gerne an: info@edelkrebsprojektnrw.de

Erstellt am: 25.09.2020


Kalikokrebs im Siegsystem entdeckt!

Der Kalikokrebs gefährdet einheimische Klein- und Auengewässern (Bild: H.Groß).

Invasion erfolgt offensichtlich über den Rhein!

Nachdem 2017 bereits eine Krebsschere des Kalikokrebses (Faxonius immunis) am Ufer des Rheins bei Düsseldorf gefunden wurde, konnte das erste Vorkommen für NRW 2018 in der Nördlichen Düssel nachgewiesen werden. Jetzt wurden Kalikokrebse zweifelsfrei auch in einem kleinen Nebenbach der Sieg bei Hennef entdeckt.

Mehr Infos in unserer aktuellen Pressemitteilung.

Erstellt am: 17.07.2020


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